Projektstudie für VW gemeinsam mit NullEins | 2010

Bild 01

Schauraum versus Interaktionsraum

Studie im Auftrag von VW.
Im Zeitalter von sozialen und digitalen Netzwerken verändert sich nicht nur das Konsumverhalten der Menschen, auch Verkaufsräume bekommen eine grundlegend neue Bedeutung. Die Architektur wird nicht mehr im herkömmlichen Sinne als Hardware verstanden, sondern sie wird mehr und mehr zur digitalen Schnittstelle zwischen Konzern, Unternehmen, Marke, Händlern, und Kunden. Durch die mediale Inanspruchnahme lassen sich Wände, Decken, Fenster, Türen und Schreibtische in potentielle, informationsvermittelnde Interaktionsflächen verwandeln. Intelligente Raumstrukturen (mit Sensor-, Kontroll- und Regelungstechniken) machen eine interaktive Nutzung möglich und verändern zugleich maßgeblich die Gestik und Bewegung im Raum. Der Schauraum wird zum Interaktionsraum.
Im Rahmen dieser Studie wurden sowohl die Aspekte fortschreitender Dynamisierung von Räumen als auch die veränderte Raumwahrnehmung vertieft untersucht.
In Kooperation Almut Seeger mit der Agentur NullEins.