Umgestaltung Cafe- und Shopbereich | geladener Wettbewerb | 2008

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Deutsche Guggenheim Berlin

Umgestaltung Cafe- und Shopbereich | geladener Wettbewerb | 2008 | 2.Preis
Bauherr: Deutsche Guggenheim Berlin | Projektteam: A. Seeger und T. Klooster (Task Architekten) mit S. Davis | Lichtplanung: Konzeptlicht Berlin

MuseumsShop und MuseumsCafé stehen mit ihrer optischen Fülle grundsätzlich im klaren Kontrast zu dem White Cube des Ausstellungsraumes. Dieser Kontrast wird im Entwurf thematisiert. Die Begriffe „Wunderkammer“ und „Forum“ beschrieben die konzeptionelle Herangehensweise.

Wunderkammer: Den Shop verstehen wir als eine Art Wunderkammer, der mit den Themen Vielfalt, Farbigkeit und Kleinteiligkeit spielt. Im Gegensatz zum Ausstellungsraum können hier die Besucher in einer Parallel-Sammlung stöbern und auf Entdeckungsreise gehen. Durch die teils transparente, teils semitransparente Oberfläche des Möbels werden die einzelnen Produkte gezielt in Szene gesetzt und präsentiert. Die Kombination mit dem MuseumsCafé schafft eine funktionale Überlagerung, die nicht nur die Geschwindigkeit der Besucher reduziert, sondern auch kommunikative Aspekte einfließen lässt.

Forum: Die ursprüngliche Bedeutung des lateinischen Wortes Forum – Umplankung wird durch die Form des raumbildenden Möbels übersetzt. Es beinhaltet nicht nur die Verkaufsgegenstände (Vitrine, Präsentationstisch,…) sondern ist zugleich Sitzgelegenheit und Versammlungsort. Durch die nahezu geschlossene Form wird ein eigener Raum im Raum geschaffen, der durch seine zwei Seiten (Innen und Aussen) die Überlagerung der Funktionen geschickt kombiniert.